Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

Zuletzt aktualisiert am 29/06/2022 von Sofia (Iss Happy) (6 Kommentare)

Kommt dir das bekannt vor?

  • Du hast dich entschieden, keine tierischen Produkte mehr zu essen. Doch obwohl der Konsum von Fleisch, Käse & Co. überhaupt nicht deinen Werten entspricht, wirst du immer wieder schwach und hast Rückfälle, die du jedes Mal bereust?
  • Du fühlst dich einsam und unverstanden, weil du keine Unterstützung aus deinem Umfeld bekommst und hast das Gefühl, dich ständig wegen des Vegan-Themas verteidigen oder gar rechtfertigen zu müssen, was dir sehr viel Energie raubt?
  • Du bist mit deinem Umstieg auf vegan ziemlich überfordert, weißt gar nicht wo du ansetzen sollst, fühlst dich entmutigt und hast schon aufgegeben, bevor du wirklich angefangen hast?

Dann kann ich dir eins sagen: Du bist nicht allein!

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

©Moyo Studio via Canva.com

Vielen Menschen geht es bei der Umstellung genau so und auch ich hatte bei meinem Umstieg auf vegan mit einigen Herausforderungen zu kämpfen!

Heute bin ich vegane Ernährungsberaterin, habe schon Tausende Menschen erfolgreich bei ihrer Ernährungsumstellung auf vegan unterstützt und erreiche mit meiner Arbeit über 100.000 Menschen im Monat.

Doch das war nicht immer so! Ich bin weder vegetarisch, geschweige denn vegan großgeworden. Früher war „vegan“ eher ein Fremdwort für mich. Mittlerweile ernähre ich mich über 8 Jahre pflanzenbasiert - doch anfangs hatte ich nicht nur Höhen, sondern wie jeder andere auch einige Tiefen...

In diesem Beitrag berichte ich dir ganz genau von meinem persönlichen Umstieg auf vegan. Wie meine Umstellung genau aussah, welche Herausforderungen ich anfangs hatte und was ich aus ihnen lernen durfte. Mit meinem persönlichen Erfahrungsbericht möchte ich dir zeigen, dass niemand perfekt ist und Schwierigkeiten ein ganz natürlicher Teil des Prozesses sind. Worauf es ankommt, ist, wie du mit diesen Krisen umgehst!

„Wie, noch nicht mal Hühnchen?“

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©Pixel-mixer via Canva.com

„Wie, kein Fleisch mehr? Nicht mal Hühnchen oder Fisch? Und was ist mit Meeresfrüchten?“

Als ich meiner Familie 2011 eröffnete, dass ich mich von nun an vegetarisch ernähren möchte, dachten sie vermutlich, dass ich völlig durchgedreht sei. Sie konnten einfach nicht nachvollziehen, weshalb jemand kein Fleisch oder Fisch essen möchte. Außerdem gingen sie wohl davon aus, dass es sich nur um eine vorübergehende Phase von mir handelt. Immerhin hatte ich über 20 Jahre lang liebend gerne Burger, Schnitzel & Co. gegessen.

Vielleicht kennst du diese Situation auch, wenn das Umfeld einen für verrückt erklärt…

In meiner griechischen Familie kamen früher 3-mal täglich Fleisch und weitere Tierprodukte auf den Tisch. Eine Mahlzeit ohne Fleisch? Das war damals in meinem Kopf keine vollwertige Mahlzeit. Kein Wunder also, dass meine Familie nicht verstehen konnte, welches Pferd mich da plötzlich ritt.

Wenn dich deine Familie, Freunde oder der Partner anfangs auch nicht ernst nehmen, dann nimm es nicht persönlich. Sie sind eben dein „altes Ich“ gewohnt und kennen die vegane Version von dir noch nicht.

Wie du mit Unverständnis, Ablehnung oder Spott aus deinem Umfeld umgehen und Streit mit deinen Liebsten über das Vegan-Thema vermeiden kannst, bespreche ich in diesem Beitrag.

Diese innere Stimme, die zu dir spricht…

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

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Obwohl Souvlaki (griechische gegrillte Fleischspieße) damals mein Lieblingsessen war, spürte ich schon als Kind, dass irgendetwas nicht stimmte. Ich wusste nicht viel, aber eins wusste ich doch - und zwar, dass für mein Fleisch Tiere sterben müssen. Ich kann mich heute an kein nennenswertes Ereignis erinnern, bei dem es in meinem Kopf „Klick“ gemacht hatte. Aber ich war schon immer ein sehr empathisches und sensibles Kind.

Zum Beispiel weiß ich noch genau, wie ich früher bei Familienbesuchen in Griechenland nachts oft nicht einschlafen konnte. Der Grund: Die vielen Straßenhunde, die damals in unserem Dorf lebten, taten mir so leid, dass es mir das Herz brach und ich wegen ihnen viele Tränen vergoss.

Kennst du das, wenn du nicht genau weißt, was los ist, aber im Inneren eine Stimme zu dir spricht? Hinhören lohnt sich, versprochen!

Als Jugendliche unternahm ich also mehrere Versuche, Vegetariern zu werden. Leider sind sie alle immer nach nur wenigen Tagen gescheitert. Mir fehlte das nötige Wissen, die Unterstützung von meiner Familie und ehrlich gesagt auch der Wille, das Ganze durchzuziehen. Ich weiß noch genau, wie ich während dieser Selbstexperimente dasaß und nur ein Bisschen Blattsalat und Beilagen wie Reis und Kartoffeln auf dem Teller hatte. So konnte das ja auch nichts werden…

Falls du auch schon den ein oder anderen Versuch einer Ernährungsumstellung hinter dir hast, aber bisher immer gescheitert bist, macht dir meine Geschichte hoffentlich Mut. Denn *Achtung Spoiler Alert*, auch ich habe es schlussendlich geschafft!

Wie ging es also weiter?

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

©themacx via Canva.com

Als ich mit Anfang zwanzig von Zuhause auszog, wurde mir bewusst, dass die Verantwortung nun bei mir lag. Ich konnte nicht mehr meiner Familie die Schuld dafür geben, dass ich nicht entsprechend meiner Werte von Liebe und Mitgefühl lebte (und aß). Ich fasste also kurzerhand den Entschluss, kein Fleisch (und Fisch) mehr zu essen, woraufhin mich meine Familie für verrückt erklärte.

Doch diesmal zog ich das Ganze erfolgreich durch, denn der Wille etwas zu verändern war dieses Mal größer als damals mit 14, 15 Jahren. Zudem hatte ich jetzt viel mehr Kontrolle darüber, was eingekauft, gekocht und gegessen wurde.

Unbewusste Ausnahmen – Nobody’s perfect!

Seit dem Tag meines Entschlusses habe ich tatsächlich kein einziges Stück Fleisch mehr gegessen. Das Einzige -was ich leider erst später herausfand- war, dass in meinem damaligen Lieblingsjoghurt Gelatine enthalten war. Haut und Knochen von toten Tieren im Früchtejoghurt - was für ein Schock! Das hat mich gelehrt, bei abgepackten Produkten immer aufs Etikett zu schauen.

Wenn du während deiner Ernährungsumstellung auf vegan (oder auch danach) realisierst, dass du unbewusst doch noch Tierprodukte konsumiert hast, dann ist das zwar ärgerlich, aber kein Grund dich dafür fertig zu machen. Wichtig ist, dass du aus solchen Missgeschicken etwas für die Zukunft lernst, z.B. dir immer die Inhaltsstoffe durchzulesen.

Bewusste „Rückfälle“

Ich bin ganz ehrlich mit dir: Es gab bei mir nicht nur unbewusste Ausnahmen, sondern anfangs auch ein paar bewusste Rückfälle.

Nach etwa 6 Monaten vegetarischer Ernährung machte ich zum Beispiel eine Ausnahme, als ich für ein berufliches Essen in ein Fischrestaurant eingeladen wurde. Ich betrat den Laden zwar mit dem Vorhaben, vegetarisch zu essen, doch ich konnte dem sozialen Druck damals leider nicht standhalten. Mit einem toten Tier im Magen verließ ich also den Laden und bereute diesen Rückfall sofort. Ein paar weitere Monate später hatte ich dann den letzten Rückfall in einem Sushi-Restaurant - wieder in einer sozialen Situation.

Zuhause und generell im Alltag fleisch- und fischfrei zu essen, fiel mir von Beginn an sehr leicht. Doch in Gesellschaft war es manchmal noch eine Herausforderung für mich, meinen Prioritäten treu zu bleiben.

Meine Tipps für deinen erfolgreichen Umstieg auf vegan

Was mir dabei geholfen hat, auch in sozialen Situationen zu meinen Werten zu stehen und entsprechend zu handeln (und zu essen):

  1. Beschäftige dich mit deinem Warum! Je mehr ich mich mit der Thematik (anfangs war es bei mir der ethische Aspekt) auseinandergesetzt habe, desto gefestigter wurde meine Meinung und Überzeugung.
  2. Wissen ist Macht! Je mehr Wissen ich mir über das Thema angeeignet habe, desto sicherer wurde ich in dem, was ich tue, und desto selbstsicherer konnte ich auch nach außen hin auftreten.
  3. Übung macht den Meister! Je mehr ich meine Argumentation geübt und je mehr solcher schwierigen sozialen Situationen ich erfolgreich gemeistert habe, desto besser war ich auf die nächste Situation vorbereitet.
  4. Vorbereitung ist alles! Wenn du zum auswärts zum Essen eingeladen bist, bekommst du in diesem Beitrag zum vegan Essen gehen wertvolle Tipps, wie du es schaffst, trotzdem vegan zu bleiben.  
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 „Vegetarisch verstehe ich ja noch, aber vegan…?“

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

©ChristianChan via Canva.com

Viele Menschen, die sich mit dem Veganismus noch nie auseinandergesetzt haben, können nicht nachvollziehen, weshalb man auf Tierprodukte wie Milch, Eier oder Honig verzichten sollte. „Dafür werden doch keine Tiere getötet“, „Kühe müssen doch gemolken werden“ oder „Die Eier sind doch unbefruchtet“ sind typische Argumente. Soweit habe ich früher nicht einmal gedacht, da ich komplett uninformiert war.

Erst, als ich mich weiter mit den Themen Vegetarismus und Tierethik beschäftigte, ging mir langsam ein Licht auf und ich realisierte:

  • Für Milch sterben doch Tiere, z.B. männliche Kälber, die in der Milchindustrie nichts wert sind und deshalb für ihr Fleisch gegen ihren Willen auf die Schlachtbank kommen.
  • Kühe geben nur Milch, wenn sie schwanger sind. Hierfür werden sie „zwangsbefruchtet“ (nur weil man es bei Tieren anders nennt als bei Menschen, macht es den Akt für mich nicht weniger grausam).
  • Abgesehen davon, dass es sich bei Eiern um die Menstruation von Hühnern handelt, werden Legehennen durch qualvolle Praktiken als Legemaschinen ausgebeutet und entsorgt, sobald ihre Produktivität nachlässt.
  • Es gibt keine Notwendigkeit dafür, Tiere zu züchten, einzusperren, auszubeuten und zu töten. "Why be cruel, if you can be kind?"

Je mehr ich über die Missstände in der Tierhaltung erfuhr, desto mehr spürte ich, dass ich das Ganze nicht mehr durch meinen Konsum unterstützen wollte. Wie sagt man so schön: Jeder Kassenzettel ist auch ein Stimmzettel. 

Der Umstieg auf vegan war die einzig logische Konsequenz für mich und so wuchs der Gedanke in meinem Kopf, einen Schritt weiter zu gehen. 

Jede Veränderung beginnt im Kopf

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

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Eine lange Zeit lang war der Umstieg auf vegan einfach nur ein Gedanke in meinem Kopf. Wie ein kleiner Samen, der unter günstigen Bedingungen irgendwann zu einer Pflanze heranwachsen sollte. Wie ein Samen Wasser, Wärme und Sauerstoff zum Keimen braucht, benötigte ich einfach noch mehr Wissen und Inspiration.

Je mehr Bücher ich las, Dokus ich schaute und mich im Internet informierte, desto entschlossener wurde ich, meinen Gedanken in die Tat umzusetzen und einen Versuch zu starten.

Fragen wie diese, halfen mir damals, eine Entscheidung zu treffen:

  • Wenn ich Tiere liebe, wieso sollte ich ihre Ausbeutung weiterhin unterstützen?
  • Wer gibt mir das Recht über Leben und Tod von Lebewesen zu bestimmen, die nicht sterben wollen?
  • Warum soll ich zum Leid von empfindsamen Wesen beitragen, wenn ich es zum Überleben nicht muss?
  • Besteht in Wirklichkeit ein Unterschied zwischen Haus- und Nutztieren oder ist das nur eine Geschichte, die mir erzählt wurde?

Wenn du gerade an einem Punkt stehst, an dem du mit dem Gedanken spielst, etwas zu verändern und auf vegan umzustellen (ob aus ethischen, gesundheitlichen oder ökologischen Gründen), dann mach dich gefasst...

Und zwar darauf, dass dein Kopf versuchen wird, Ausflüchte und Ausreden zu finden. Gründe dafür, wieso du alles beim Alten belassen solltest. Veränderung macht uns Menschen Angst, denn sie bedeutet (zumindest unbewusst) Gefahr. Um diese Stimme in deinem Kopf leiser werden zu lassen, setz dich weiter mit dem Thema auseinander und schau nicht weg, wenn es unangenehm wird. Sieh genau hin und entscheide, ob der Konsum von Tierprodukten wirklich mit deinen Werten vereinbar ist.

Unterschätze nicht, wie kraftvoll es sein kann, wenn du endlich entsprechend deiner Werte von Liebe und Mitgefühl lebst und nicht mehr im Widerspruch zu ihnen handelst. Für mich hat allein das enorm viel in meinem Leben zum Positiven verändert. Wie sich mein Leben durch den Umstieg auf vegan um 180 Grad gedreht hat, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Der Umstieg auf vegan ist ein Prozess

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

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Die meisten Menschen werden nicht über Nacht vegan, sondern stellen ihre Ernährung nach und nach um. Mein Umstieg auf vegan bestand damals auch aus mehreren Schritten:

1. Supermarkteinkäufe

Zuallererst begann ich damit, keine Tierprodukte mehr einzukaufen und zuhause ausschließlich vegane Mahlzeiten zuzubereiten. Ich „veganisierte“ meine Lieblingsgerichte, probierte neue Rezepte aus und machte das vegane Kochen über mehrere Wochen zur Routine.

2. Auswärts essen

Als vegan kochen zur Gewohnheit wurde und mir nicht mehr schwerfiel, machte ich den nächsten Schritt. Ich hielt Ausschau nach Bäckereien, Bistros, Cafés und Restaurants mit veganem Angebot, in denen ich auch auswärts etwas Geeignetes zum Essen finden würde. Wenn ich mit Freunden zum Essen verabredet war, schlug ich entsprechende Läden vor, um sicher zu sein, dass es auch für mich etwas geben würde.

Wertvolle Tipps, wie du auch auswärts vegan essen kannst, teile ich in diesem Beitrag mit dir.

3. Soziale Events

Zuhause und auswärts vegan zu essen war irgendwann keine Herausforderung mehr, doch Veranstaltungen wie Personalfeiern oder Familienbesuche empfand ich manchmal als schwierig. Vor allem dann, wenn man nicht viel Einfluss auf die Planung bzw. Auswahl des Restaurants oder Essens hatte.

Aber auch hier gilt, Übung macht den Meister (siehe oben). Ich habe mit der Zeit für mich erkannt, dass ich mich nicht für meine Lebens- und Ernährungsweise rechtfertigen oder gar entschuldigen muss und gelernt, freundlich, aber bestimmt Tierprodukte abzulehnen und zu meiner Überzeugung zu stehen.

Wenn du zu Beginn deiner Ernährungsumstellung stehst, kann ich dir nur ans Herz legen, eine „Ganz oder gar nicht“-Einstellung über Bord zu werfen. Alles auf einmal verändern zu wollen, kann sehr überfordernd sein. Und es ist weder dir, den Tieren oder unserer Umwelt geholfen, wenn du alles wieder hinschmeißt, weil du es nicht sofort perfekt umsetzen konntest.

Bewege dich lieber Stück für Stück auf die 100% zu. Je nachdem, wo du gerade stehst, kann das ein veganes Gericht in der Woche oder eine vegane Mahlzeit am Tag sein. Du entscheidest, wie der Weg für dich aussieht.

Mehr Tipps für deinen Umstieg auf vegan, teile ich in diesem Artikel mit dir.

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Vegan, aber dein Umfeld nicht?

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

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Eine meiner größten Herausforderungen beim Umstieg auf vegan war das fehlende Verständnis aus meinem Umfeld und Spannungen zwischen Familie, Freunden und Kollegen wegen meiner Ernährungsweise. Hier habe ich anfangs einige Dinge nicht optimal umgesetzt, z.B. wollte ich zu Beginn unbedingt all meine Erkenntnisse mit meinen Liebsten teilen und sie ebenfalls zu einer Ernährungsumstellung bewegen.

Das Thema ist so komplex, dass ich ihm einen eigenen Blogbeitrag gewidmet habe: Hier teile ich wertvolle Tipps und Strategien mit dir, wie du Stress und Streitigkeiten mit deinen Liebsten über das Vegan-Thema vermeiden kannst.

Aber damit war noch nicht Schluss!

Wie ich vegan wurde & meine Tipps für deinen Umstieg auf vegan

©Milkos via Canva.com

Erfolgreich auf vegan umgestiegen, habe ich mit der Recherche natürlich nicht aufgehört. Ich begann, alle Informationen über die pflanzenbasierte Ernährung wie ein Schwamm aufzusaugen. Ziemlich schnell erfuhr ich, wie viel Sinn es nicht nur aus ethischer, sondern vor allem auch aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht macht, Tierprodukte von seinem Speiseplan zu streichen.

Ich lernte, dass ich von den möglichen gesundheitlichen Vorteilen einer veganen Ernährung nur dann profitieren kann, wenn ich meinen veganen Speiseplan auch gesund gestalte, d.h. möglichst ausgewogen und naturbelassen. Und somit stellte ich meine Ernährung im letzten Schritt von vegan auf vollwertig vegan um!

Da dieser Beitrag an dieser Stelle schon viel zu lang geworden ist, verlinke ich dir hier noch einen Artikel über die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen Pflanzenkost.

Der Umstieg auf vegan sieht für jeden Menschen unterschiedlich aus. Einige Menschen schaffen die Umstellung von heute auf morgen, die meisten benötigen jedoch mehrere Wochen oder sogar Monate. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um wirklich nachhaltig umzustellen und lass dich von anfänglichen Schwierigkeiten nicht entmutigen.

Jeder von uns wird zu Beginn mit gewissen Herausforderungen konfrontiert und das ist gut so. Denn an jeder Herausforderung kannst du wachsen und wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft daraus ziehen!

Wenn mal etwas nicht läuft wie geplant, ist das zwar ärgerlich, aber kein Grund sich dafür fertig zu machen. Feire deine Erfolge, lerne aus deinen Fehlern und vergiss nicht: Morgen ist ein neuer Tag, den dem du wieder dein Bestes geben kannst!

Stehst du noch zu Beginn deiner Umstellung oder hast die ersten Schritte bereits getan? Oder hast du vielleicht schon einige Versuche hinter dir, konntest bisher aber noch nicht erfolgreich auf vollwertig vegan umstellen?

Dann lade ich dich ein, dir mein gratis Online-Seminar für Vegan-Einsteiger anzuschauen, in welchem ich noch mehr nützliche Tipps für deine ersten Schritte der erfolgreichen Ernährungsumstellung auf vegan mit dir teile.

>> Hier erfährst du mehr zum Webinar und kannst dich kostenlos anmelden. <<

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  • Hallo Sophia, vielen Dank für diesen so wertvollen Artikel. Auf Grund einer entzündlichen Darmerkrankung bin ich seit mehreren Monaten dabei auf eine pflanzenbasierte Ernährung umzustellen. Es geht mir damit viel besser, fühle mich bodenständig, glücklicher, verspüre so viel Freude und Dankbarkeit mit dieser neuen Art zu essen.
    Allerdings bin ich Mutter von drei Jungs (in der Pubertät) und habe mit meinem Mann, vier fleischbegeisterte Allesfresser zu versorgen ??. Da ich an sich gern mal ein Stück Biofleisch in der Woche gegessen habe, passiert das auch jetzt immer wieder. Und dann sitzen Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter. Der Engel mit erhobenem Zeigefinger und der Teufel grinst und sagt „ ach komm, denk an die Proteine und das Vitamin B12, außerdem ist es doch Bio“. Ja und dieser Teufelskreis ist extrem stressig, gern würde ich mir diesen Stress gerade beim Essen ersparen. Doch ich versuche nachsichtig mit mir zu sein, ich habe schon sooo viel erreicht. Ich denke der Weg ist das Ziel und bei mir etwas wellenförmig.

    Liebe Grüße
    Yvonne

    • Liebe Yvonne,
      danke vielmals für deinen Kommentar und das Teilen deiner Erfahrungen.

      Es freut uns, dass dir der Artikel weiterhelfen konnte! 🙂

      Hoffentlich kannst du unsere Tipps auch nachhaltig in deinen Alltag integrieren und so deinen Ernährungsumstieg leichter für dich und deine Familie gestalten.

      Kennst du übrigens schon unsere Rezepte? 😛
      Wir haben Klassiker wie Mac and Cheese, Fleischbällchen und Leberwurst veganisiert – stöber doch mal durch!

      Ganz liebe Grüße 🙂

  • Toller Beitrag ? Ich bin schon seit 2+ Jahren vegan, habe aber manchmal noch immer mit sozialen Hürden zu kämpfen (Oma & Co). Meiner Mama habe ich von deinem Kanal erzählt und sie hat sich glatt für deinen Einsteigerkurs angemeldet ? auch wenn sie sich nicht 100% vegan ernährt, haben wir ein gemeinsames „hobby“ und Verständnis für einander. Vielen Dank für alles, liebe Grüße aus Wien, Katharina

    • Liebe Katharina,

      hab vielen Dank für deinen wundervollen Kommentar!

      Ich freue mich riesig, dass deine Mama so offen für das Thema ist und ihr so einen verständnisvollen Umgang miteinander habt!

      Ganz viele liebe Grüße an euch 🙂
      Sofia

  • Hi Sofia,
    Danke für deine offenen Worte 🙂 Auch wenn’s für dich bestimmt mittlerweile „normal“ ist so offen über dein Leben zu sprechen, weil du dich jetzt schon 8 Jahre (!!) mit dem pflanzenbasierten Essen beschäftigst hast du von mir den allerhöchsten Respekt ✊ Dank deinem Vegan lernen leicht gemacht 2.0 Kurs, Deinen Blog Artikeln und deinen (köstlichen?) Rezepten usw. hast du mir geholfen meine Clusterkopfschmerzen, die mich die letzten 10 Jahre quälten endlich loszuwerden!! Meine Umstellung auf Vegane Ernährung ist mittlerweile in Stein gemeißelt aber ich habe exakt alle deine Phasen auch durchlebt 🙂 Du hast mir wirklich sehr dabei geholfen gesund zu werden und dafür bin ich dir unendlich dankbar ? Aber du hast mir nicht nur geholfen mich wahnsinnig gesund zu ernähren sondern auch den Mut gegeben anderen Menschen zu helfen, die auch unter Kopfschmerzen leiden.
    Mach weiter so! Du bist ne Wucht ✊
    Philipp – von Glück im Grind

    • Einfach nur wow!

      Von Herzen danke für deine Worte, lieber Philipp. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel mir das bedeutet. Dass ich durch meine Arbeit und insbesondere mein Online-Programm ein Stück zu deiner verbesserten Gesundheit beitragen durfte, freut mich wirklich sehr.

      Dir nur das Beste und weiterhin viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte 🙂

      Liebe Grüße
      Sofia

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