Deine erfolgreiche Saftkur (Teil 2) – Ablauf vor, während und nach dem Fasten

Zuletzt aktualisiert am 20/10/2021 von Sofia (Iss Happy) (6 Kommentare)

Hast du schon den ersten Teil dieses Saftkur Guides gelesen?

Falls nicht, >>klicke hier<< und erfahre, welche Vorteile ein Saftfasten mit sich bringen kann und was du bei der Planung deiner ersten Saftkur unbedingt beachten solltest!

Im ersten Teil beantworte ich typische Einsteigerfragen wie:

  • Wann, wie lange und wie oft soll ich fasten?
  • Was, wie und wie viel soll ich trinken?
  • Welche Saftpresse eignet sich am besten?

Und so weiter...

Wenn du den ersten Teil dieses Guides zum Saftfasten gelesen hast, dann bleib dran und erfahre in diesem zweiten Teil, wie du dich vor, während und nach deiner Saftkur verhalten solltest, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Außerdem teile ich hier einige typische "Anfängerfehler" mit dir, die ich selbst bei meiner ersten Fastenkur gemacht habe. Und verrate dir, wie du sie vermeiden kannst. 

Achtung

Bitte beachte, dass dieser Saftkur Guide lediglich zur allgemeinen Information und ersten Orientierung dient. Wenn du gerne ein angeleitetes Saftfasten durchführen möchtest, wende dich bitte an Fachkräfte, die spezielle Programme hierfür anbieten. 

Bitte faste nur, wenn du gesund bist. Liegt eine Krankheit oder ein gestörtes Essverhalten vor oder bist du untergewichtig, solltest du nicht fasten. Das gilt auch für die Schwangerschaft, Stillzeit und im Alter!

Wenn du Zweifel hast, sprich dein Vorhaben mit deinem Arzt ab und faste nur unter Aufsicht!

Entlastungstage vor der Saftkur 

Deine erfolgreiche Saftkur (Teil 2) - Ablauf vor, während und nach dem Fasten

©LarisaBlinova via Canva.com

Deine Saftkur beginnt nicht mit dem ersten Fastentag, sondern einige Tage vorher. Bevor du mit dem Essen aufhörst und das Saftfasten beginnst, solltest du im Idealfall einige Entlastungstage einlegen. Planst du eine Saftkur von ca. 5 bis 7 Tagen, kannst du 2 bis 3 Tage hierfür einplanen.

Während dieser Tage entlastest du deine Verdauung, indem du tierische und verarbeitete Produkte weglässt und deinen Konsum von Haushaltszucker Salz und Ölen  reduzierst. Wenn du dich noch nicht überwiegend vollwertig vegan ernährst, kannst du auch früher mit den Entlastungstagen starten, um deinem Körper genügend Zeit zu lassen, sich von den tierischen Inhaltsstoffen zu befreien.

Deine Ernährung während der Entlastungstage sollte möglichst natürlich, vollwertig und leicht bekömmlich sein. Wenn du es verträgst, kannst du überwiegend Rohkost zu dir nehmen. Gerne auch gedünstetes Gemüse (ohne starke Gewürze wie z.B. Chili) und natürlich frisches Obst.

Statt fester Mahlzeiten könntest du alternativ auch Smoothies und pürierte Suppen zu dir nehmen, um deine Verdauung noch mehr zu schonen. Es macht außerdem Sinn, kleinere Portionen zu essen, um deinen Körper auf die anstehende Fastenzeit vorzubereiten.

Darmreinigung während der Saftkur

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©Nedim_B via Canva.com

Es kann Sinn machen die Saftkur mit vollständig entleertem Darm zu beginnen. Erfahrungswerte zeigen, dass sich die Hungergefühle bei einem leeren Darm reduzieren bzw. weniger stark auftreten.

Du könntest entweder einen Tag vor Fastenstart oder am Morgen des ersten Fastentages eine Darmreinigung durchführen.

Möglichkeiten einer Darmreinigung

Du hast verschiedene Möglichkeiten, eine vollständige Darmentleerung herbei zu führen.

Entweder könntest du natürliche abführende Mittel zu dir nehmen, die sofort auf den Verdauungstrakt wirken und eine vollständige Darmentleerung fördern. Hierzu gehören Dinge wie Flohsamenschalen* und Bentonit* oder die Entgiftungspflanze Cassia fistula*.

Eine andere Möglichkeit für eine Darmreinigung sind Einläufe, bei denen du mittels eines so genannten Irrigators oder Einlaufsets* deinen Darm mit Flüssigkeit (Wasser, Kräutertees oder sogar Bentonit-Wasser) ausspülst. Du solltest hierfür nur Flüssigkeiten verwenden, die du auch trinken würdest. Für Anfänger empfehle ich gefiltertes Wasser, welches auf Körpertemperatur erwärmt ist (aber bitte nicht wärmer, weil Verletzungsgefahr).

Darmreinigung während der Saftkur fortsetzen

Während der Saftkur werden vermehrt Giftstoffe aus deinen Zellen geleitet. Normalerweise werden diese Toxine mit dem Stuhl aus deinem Körper befördert. Da die Darmtätigkeit während des Fastens jedoch zum Stillstand kommt, gilt es, andere Wege zu finden, die Giftstoffe loszuwerden.

Wenn diese im Organismus verbleiben, besteht die Möglichkeit, dass sie in die Blutbahn gelangen und verschiedene Beschwerden verursachen. Hierbei spricht man von einer sogenannten „Rückvergiftung“.

Um deinen Körper während der Saftkur bei der Ausscheidung von Toxinen zu unterstützen, ist es sinnvoll, regelmäßige Reinigungen des Darms (alle ein bis zwei Tage) vorzunehmen.

Achtung

Da mit einer Darmreinigung auch erwünschte Darmbakterien ausgeschieden werden, ist es wichtig, den Wiederaufbau der Darmflora durch die Einnahme von Probiotika* zu unterstützen. Hierdurch erhöhst du die Anzahl der „guten“ Darmbewohner und förderst ein Gleichgewicht im Darmbereich.

Mögliche Entgiftungserscheinungen 

Deine erfolgreiche Saftkur (Teil 2) - Ablauf vor, während und nach dem Fasten

©NataliaBulatova via Canva.com

Während der Saftkur können verschiedene Entgiftungserscheinungen auftreten. Fasten berichten von verschiedensten Symptomen, wie z.B.

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • schlechte Konzentrationsfähigkeit
  • geringe körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • unreine Haut
  • belegte Zunge
  • Gewichtsabnahme
  • Verschleimung (laufende Nase)
  • depressive Verstimmung oder Reizbarkeit
  • hoher Schlafbedarf

In der Regel dauern solche Entgiftungserscheinungen nicht lange an und verschwinden nach einer Weile. Um auf das Auftreten solcher Beschwerden vorbereitet zu sein, solltest du dich vor dem Start deiner Saftkur mit dem Thema Entgiftung auseinandersetzen. Wenn du weißt, was es mit diesen Symptomen auf sich hat, kannst du deine Fastenkur sorgenfrei fortsetzen.

Fühlst du dich mit dem Gedanken an solche unangenehmen Entgiftungserscheinungen unwohl, empfehle ich dir, dich von einem professionellen Fastenlei ter beraten zu lassen und deine Saftkur unter Aufsicht durchzuführen.

Meine „Detox“ Erfahrungen

In den ersten drei bis vier Tagen meiner ersten Saftkur habe ich keinerlei Entgiftungserscheinungen gespürt. Erst ab dem fünften Tag setzten bei mir Kopfschmerzen und Müdigkeit ein. Die Symptome waren jedoch relativ mild, was ich mir dadurch erkläre, dass ich mich vorher bereits einige Jahre rein pflanzlich und überwiegend vollwertig ernährt habe und mein Körper dadurch eventuell schon „vor-entgiftet“ hat.

Vielleicht könnte es jedoch auch sein, dass die Saftkur zu kurz war und bei einem längeren Zeitraum weitere, intensivere Symptome aufgetreten wären.

Neben den körperlichen Symptomen empfand ich die letzten zwei bis drei Tage der des Fastens auch mental etwas belastend. Ich hatte ziemlich schlechte Laune, war „grundlos“ gereizt und hätte die Kur am liebsten abgebrochen. Diese negativen Emotionen vergingen jedoch auch wie erwartet und es hat sich gelohnt, dran zu bleiben.

Heißhunger während der Saftkur

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©dachazworks via Canva.com

Was außerdem während der Saftkur auftreten kann, ist Hunger oder Heißhunger. Wir sind es gewohnt, so gut wie ständig zu essen oder von Essen umgeben zu sein. Neben dem natürlichen körperlichen Hunger, der während des Nichtessens einsetzen kann, ist es ebenso möglich, dass wir Gelüste auf Essen entwickeln.

Manche Fastende verspüren während der Saftkur keinerlei Hungergefühle, andere während der ersten Tage und wiederum andere in den letzten Fastentagen. Es ist also etwas sehr Individuelles und muss bei dir nicht unbedingt auftreten. Du solltest jedoch darauf vorbereitet sein und Strategien parat haben, mit Gelüsten umzugehen.

Ich persönlich fühlte mich vor allem zu Beginn meiner ersten Saftkur durch die vielen Säfte sehr gut gesättigt und wäre mit dem leichten Hunger wohl besser klar gekommen, wenn ich nicht irgendwann zu viel Zeit auf Instagram verbracht hätte, das mir ein leckeres Rezept nach dem anderen angezeigt hat.

Maßnahmen gegen Gelüste während des Fastens

Ich kann dir nur ans Herz legen, meinen „Fehler“ zu vermeiden, indem du dich nicht zu sehr mit Essen auseinandersetzt. Der Fokus auf Rezepte & Co. kann dir die Fastenzeit unnötig erschweren.

Natürlich kannst du dich auf gewisse Weise mit Ernährung beschäftigen, z.B. indem du deine Essgewohnheiten überdenkst. Versuche bloß, dich nicht in deinen Gelüsten zu verlieren.

Viele von uns neigen zum sogenannten „emotionalen Essen“ und versuchen Emotionen, wie z.B. Stress durch Essen zu kompensieren. Dieses (unnatürliche, teils ungesunde) Essverhalten ist während des Fastens natürlich nicht möglich.

Wenn du spürst, dass aus irgendeinem Grund Heißhunger oder Gelüste aufkommen, oder du deinen Stress am liebsten durch ein leckeres Stück Kuchen kompensieren würdest, dann weiche auf eine Tätigkeit aus, die wirklich Stress lindernd wirkt bzw. dein aktuelles Bedürfnis stillt.

Tu dir etwas Gutes!

Gehe raus in die Natur. Mache einen Spaziergang. Beweg dich. Treibe Sport. Gehe deinen Hobbies nach. Lies etwas Interessantes. Schaue oder höre dir inspirierende Inhalte an. Telefoniere mit einem Herzensmenschen. Lebe dich kreativ aus und erschaffe etwas. Bastle, zeichne, singe, tanze…

Nutze die Fastenzeit gerne auch als „Digital Detox“ und erfahre, wie es ist, nicht ständig mit Informationen, Nachrichten, Meinungen, usw. konfrontiert zu werden.

Genug trinken

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Um Heißhunger vorzubeugen, kannst du gerne so viel Wasser und Saft trinken, wie du möchtest. Wie bereits im ersten Teil geschrieben, würde ich dir für deine erste Saftkur nicht empfehlen, die Saftmenge einzuschränken. Das erschwert dir die Kur unnötig und erhöht das Risiko, ein Mangel- oder Verzichtgefühl zu entwickeln.

Wenn du ein Hungergefühl verspürst, dann press dir einen leckeren Saft, verdünne ihn mit Wasser und genieße ihn langsam in kleinen Schlucken. Mit gut gefülltem Magen reduzieren sich Hungergefühle in der Regel.

Sport und Bewegung 

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Die Frage, ob du während des Fastens Sport treiben solltest, kann ich dir nicht pauschal beantworten. Jeder Mensch ist anders und braucht während der Fastenkur unterschiedliche Dinge.

Den einen tut es gut, aktiv zu sein, sich zu bewegen, raus zu gehen. Für andere ist die Zeit des Fastens eine Zeit des Rückzugs und des Ausruhens. Und wiederum andere gehen den goldenen Mittelweg.

Es gibt Experten, die von Sport während des Fastens abraten und andere, die Sport ausdrücklich empfehlen. Körperliche Bewegung sollte jedoch nicht gänzlich fehlen – wie entspannt oder anstrengend das Ganze aussieht, liegt an dir und deinem Wohlbefinden.

Bist du dir unsicher, wie viel du dir zumuten kannst, dann starte mit einem flotten Spaziergang, einer leichten Yoga-Einheit, o.Ä. und schau, wie es dir dabei geht. Wenn du dich fit fühlst und die Energie dazu hast, spricht auch nichts dagegen, deiner gewöhnlichen Sportroutine nachzugehen.

Am wichtigsten ist, dass du auf deinen Körper hörst und auf dich aufpasst. Bewege dich, schau wo deine Grenzen sind und setz dich nicht unter Druck.

Fastenbrechen und Aufbautage nach der Saftkur

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©etorres69 via Canva.com

Nach deiner Saftkur benötigen deine Verdauungsorgane Zeit, um sich wieder schrittweise an feste Nahrung zu gewöhnen. Wichtig ist also, dass du dein Fasten mit kleinen Portionen brichst und erst einmal sehr leichte, gesunde Kost zu dir nimmst.

Ähnlich wie bei den Entlastungstagen vor der Kur, solltest du deinem Organismus bei einer Saftkur von 5 bis 7 Tagen mindestens zwei bis drei Aufbautage gönnen.

Hast du länger als deine Woche gefastet, gilt die Faustregel: Anzahl der Fastentage geteilt durch 3. Bei 14 Fastentagen wären das z.B. vier bis fünf Aufbautage.

Wenn du zu rasch zu viel und sehr schwere Kost zu dir nimmst, kann das zu verschiedenen Verdauungsbeschweren, wie z.B. Magenkrämpfen führen. Isst du nach dem Fasten unkontrolliert über deinen Hunger, ist auch eine Gewichtszunahme möglich.

Das Fastenbrechen gehört tatsächlich zu den größten Herausforderungen einer Saftkur. Wie George Bernard Shaw so schön sagte:

„Jeder Dumme kann fasten, aber nur ein Weiser kann das Fasten richtig brechen.“

Während der Aufbautage solltest du:

  • reichlich Rohkost essen (wenn es dir bekommt)
  • kleine Portionen essen
  • jeden Bissen sehr gut kauen
  • langsam essen
  • nur so viel essen, bis du satt bist
  • weiterhin viel trinken
  • nichts Verarbeitetes oder Schwerverdauliches essen
  • Genussmittel wie Zigaretten und Alkohol unbedingt meiden

Was essen?

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Zum Fastenbrechen eignet sich vor allem wasserhaltiges Obst, welches leicht verdaulich ist. Der Klassiker unter den Fastenbrechern ist der Apfel. Du kannst dein Fasten jedoch auch mit anderen gut bekömmlichen Früchten wie Wasser- oder Honigmelone, Birnen, Papaya, Mangos oder Erdbeeren brechen.

Ich habe mein erstes einwöchiges Saftfasten mit einer Handvoll Blaubeeren gebrochen und es war der Himmel auf Erden ?

Es ist empfehlenswert mit schonenden Gerichten wie Smoothies und pürierten Suppen einzusteigen, um deinen Magen wieder an feste Nahrung zu gewöhnen.

Ein Aufbautag könnte z.B. so aussehen:

  • Frühstück: 1 Glas Apfelmus
  • Mittagessen: 1 Glas Smoothie
  • Abendessen: 1 Teller Gemüsesuppe

Später kannst du dich dann langsam an Dinge wie Salat und Porridge herantasten. Wichtig is t, dass du ballaststoffreich isst und viel Flüssigkeit zu dir nimmst, damit deine Verdauung langsam wieder in Gang kommt. Da vollwertige Kohlenhydrate i.d.R. recht bekömmlich sind, könntest du vor allem während der Aufbautage auf Obst und (z.B. gedämpftes) Gemüse setzen und langsam Eiweiß- und Fettquellen in deine Ernährung integrieren.

Ein neuer Ernährungsalltag nach der Saftkur

Wenn du deine Ernährung optimieren möchtest, ist das Fastenbrechen der ideale Start für einen neuen Ernährungsalltag. Vielleicht nimmst du die Fastenzeit als Gelegenheit, dein Essverhalten zu beleuchten und dir bestimmter Gewohnheiten bewusst zu werden, die du ändern möchtest.

Vielleicht möchtest du auf eine rein pflanzliche Ernährung umsteigen. Oder vollwertiger essen als zuvor. Deinen Konsum von Haushaltszucker reduzieren. Und so weiter…

Möglicherweise möchtest du etwas an deinem Essverhalten verändern – langsamer essen, weniger essen, bewusster essen, etc.

Die Saftkur bzw. das Fastenbrechen kann der Start eines neuen Kapitels in deiner Ernährungsgeschichte sein, wenn du das möchtest. Jetzt ist der ideale Moment, einen Neustart zu wagen und alte Gewohnheiten gegen neue, gesündere auszutauschen.

Mein erstes Saftfasten

So oft habe ich von den Vorteilen einer Saftkur gehört und wollte die Erfahrung am eigenen Leib machen. Trotz einiger Schwierigkeiten während der Fastenzeit, war meine erste Saftkur für mich eine sehr spannende und positive Erfahrung.

Anders als bei anderen waren die ersten drei Tage für mich unerwartet einfach. Bis am vierten Fastentag leichte Entgiftungserscheinungen und Heißhunger aufkamen.

Es hat mir definitiv geholfen, mich vorher ausführlich zu informieren, was mich erwartet bzw. erwarten könnte. So konnte ich herausfordernde Momente recht gut überstehen und meine Saftkur sorglos fortführen.

Ich habe mich von Beginn an sehr leicht gefühlt und an einigen Tagen auch ein Mehr an Energie festgestellt. Doch die interessanteste Erfahrung war für mich als Food Bloggerin, dass sich nicht immer alles ums Essen drehen muss. Den Fokus auf andere Dinge zu lenken, fiel mir ab und an gar nicht so leicht, doch das Nichtessen hat mir u.a. geholfen, einen neuen Blick auf Nahrung zu gewinnen und (vor allem gesunde) Lebensmittel noch mehr wertzuschätzen als vorher.

Meine "Anfängerfehler"

Während meiner ersten Saftkur gab es auch einige Dinge, die ich im Nachhinein betrachtet nicht optimal umgesetzt habe. Zum Beispiel habe mir die Fastenzeit selbst unnötig erschwert, indem ich zu viel Zeit auf Instagram verbracht habe – wie du dir vorstellen kannst, besteht mein Feed zu 99% aus Food Fotos. 

Durch diese Ablenkung habe ich weniger Zeit in meine emotionale Entgiftung investiert, als es möglich gewesen wäre. Die intensive Auseinandersetzung mit meiner Gefühlswelt und praktischen wie Meditation, Journaling & Co. sind bei meiner ersten Saftkur definitiv viel zu kurz gekommen.

Und auch wenn ich nie Kalorien getrackt habe, vermute ich stark, dass ich nach dem Fastenbrechen recht häufig über meinen Hunger gegessen habe, was einige Zeit später zu einem leichten Gewichtsanstieg geführt hat.

Auch wenn ich mir vorstellen kann, einmal jährlich eine Saftkur als eine Art Reset durchzuführen, liegt mein Fokus doch eher auf einer ausgewogenen vollwertigen und pflanzlichen Ernährung im Alltag.

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?

Ich hoffe, dieser Artikel war aufschlussreich für dich und ich konnte dir mit meinen Hinweisen etwas Orientierung geben und dir aufzeigen, was du vor, während und nach deiner ersten Saftkur unbedingt beachten solltest.

Bist du bereit für dein erstes Saftfasten oder hast es schon hinter dir? Teile gerne deine Gedanken, Fragen und Erfahrungen unterhalb in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen ♥

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