Meine 3 größten Fehler bei der Vegan-Umstellung (und wie du sie vermeidest)

Zuletzt aktualisiert am 20/10/2021 von Sofia (Iss Happy) (20 Kommentare)

Vielleicht stehst du kurz davor oder steckst auch schon mittendrin in deiner Vegan-Umstellung... 

Für die meisten Menschen ist der Umstieg auf rein pflanzlich ein längerer Prozess. Denn immerhin ist eine vegane Ernährung keine Diät, bei der du einige Wochen einen strikten Plan durchzieht und dann wieder in alte Verhaltensmuster fällst. Sondern in der Regel eine langfristige Umstellung der Essgewohnheiten.

Der Umstieg auf vegan dauert bei jedem unterschiedlich lang und sieht auch bei jedem anders  aus. Je nachdem, wie du dich vorher ernährt hast -ob du selbst gekocht hast oder nicht, wie viel Vorwissen du mitbringst und auch wie offen dein Umfeld dem Thema gegenübersteht- wird die Vegan-Umstellung für dich einfacher bzw. schwieriger sein.

Vegan werden ist ein Prozess!

Meine 3 größten Fehler bei der Vegan-Umstellung (und wie du sie vermeidest)

©christianhorz via Canva.com

Niemand ist perfekt und „Fehler“ gehören bei einer großen Veränderung wie einer Ernährungsumstellung natürlich auch dazu. Es ist ein Lernprozess und logisch, dass du nicht alles von heute auf morgen zu 100 Prozent optimal umsetzt.

Ich habe meine Ernährung vor vielen Jahren (Ende 2013) auf vegan umgestellt und war davor einige Jahre Vegetarierin. Mittlerweile bin ich zertifizierte Vegane Ernährungsberaterin und unterstütze andere bei ihrem Umstieg auf eine gesunde vollwertige Pflanzenkost.

Aber auch ich habe mal -genauso wie du- bei Null angefangen und mit den typischen anfänglichen Herausforderungen zu kämpfen gehabt.

In der Hoffnung, dass es dir deine Vegan-Umstellung erleichtern wird, teile ich in diesem Beitrag drei meiner größten "Fehler" (bzw. Dinge, die ich nicht optimal umgesetzt habe) mit dir, die ich bei meinem Umstieg auf vegan gemacht habe.

1. Ich habe mich nicht gut genug informiert!

Meine 3 größten Fehler bei der Vegan-Umstellung (und wie du sie vermeidest)

©demaerre via Canva.com

Ende 2013 entschied ich mich aus ethischen Gründen, Vegetarierin zu werden. Ich konnte es einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere für mein Essvergnügen sterben mussten. Wie qualvoll das Dasein von Milchkühen oder Legehennen ist, war mir damals noch nicht bewusst.

Außerdem hatte ich, als ich diese Entscheidung traf, überhaupt keine Ahnung von Gesundheit und Ernährung und machte mir auch nicht viele Gedanken über diese Themen. Nach einigen Monaten fleischfreier Ernährung wurde ich beim Versuch einer Blutspende nachhause geschickt, da mein Hämoglobinwert zu niedrig war. Ich hatte einen Eisenmangel aufgrund einer Unterversorgung. Erst dann realisierte ich, wie unbewusst ich mich ernährte und wie uninformiert ich war.

Einige Zeit nachdem ich meine Ernährung auf vegan umgestellt hatte, besuchte ich den Arzt, da ich mich oft müde und schlapp fühlte. Ein Bluttest zeigte, dass meine Vitamin B12-Werte sehr niedrig waren und ich supplementieren musste. Da gefüllte Vitamin B12 Speicher bis zu 4-5 Jahren reichen, hatte ich die Unterversorgung sehr wahrscheinlich schon vor meiner Umstellung entwickelt, ohne es zu bemerken.

Ich hatte mich bis dahin jedoch nicht ausreichend mit der Thematik auseinandergesetzt und war völlig unwissend.

Sei dir sicher, in dem was du tust!

Meine 3 größten Fehler bei der Vegan-Umstellung (und wie du sie vermeidest)

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Das sind zwei sehr typische Beispiele und meine Intention ist natürlich nicht, dir damit Angst zu machen. Sondern dir zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass du dich informierst.

Wenn du sicherstellen möchtest, dass du alle wichtigen Nährstoffe in ausreichendem Maß zu dir nimmst, um auch von den vielen gesundheitlichen Vorteilen einer veganen Ernährung zu profitieren, solltest du dich in diesem Bereich weiterbilden.

Du musst dafür natürlich kein ganzes Studium absolvieren so wie ich. Jedoch empfehle ich dir, dir ein gewisses Grundwissen anzueignen. Zum Beispiel dazu, auf welche Nährstoffe du bei einer rein pflanzlichen Ernährung besonders acht geben solltest, wie hoch dein Nährstoffbedarf ist und wie du ihn mit einer vollwertigen pflanzlichen Kost dec ken kannst.

Um dich hierbei zu unterstützen, habe ich ein Online-Programm für Vegan-Einsteiger entwickelt, in dem ich dir all diese Informationen (und noch viel mehr) verständlich vermittle und dir zeige, was und wie viel du essen musst, um die ganze Palette an Nährstoffen zu dir zu nehmen - und das mit mehr Genuss denn je!

2. Ich habe zu viel Verarbeitetes gegessen!

Meine 3 größten Fehler bei der Vegan-Umstellung (und wie du sie vermeidest)

©Nirad via Canva.com

Als ich mich noch nicht mit den gesundheitlichen Aspekten einer veganen Ernährung auseinandergesetzt hatte, nahmen verarbeitete Produkte wie Süßigkeiten, Ersatz- und Fertigprodukte einen recht großen Platz in meinem Speiseplan ein. 

Das ist weniger ein „Fehler“ als etwas, das ich anfangs nicht ganz optimal umgesetzt habe. Denn verarbeitete Produkte -ob vegan oder nicht- sind eher arm an Nährstoffen und dafür reich an Kalorien. Sie enthalten in der Regel große Mengen an industriellem Zucker, Fett, Salz und oftmals auch unerwünschte Zusatzstoffe wie chemische Konservierungsstoffe.

Ersatzprodukte haben aus meiner Sicht ihre Berechtigung, denn sie können dir die Umstellung auf vegan eventuell erleichtern. Vor allem anfangs, wenn du dir noch keinen richtigen Überblick über die breite Palette an tollen veganen Lebensmitteln verschafft hast, sind Dinge wie Sojaschnitzel oder veganer Käse völlig okay.

Und auch danach ist es natürlich kein Drama, wenn du ab und zu mal ein Ersatzprodukt isst. Industriell verarbeitete Produkte sollten jedoch nicht die Basis deines Speiseplans ausmachen, wenn du dich gesund und nährstoffreich ernähren möchtest!

Ich war anfangs sehr fasziniert davon, dass es alle meine liebsten (Tier-)Produkte auch in pflanzlicher Version gibt und war natürlich neugierig darauf, wie sie schmecken. Ob vegane Süßigkeiten, pflanzlicher Käse oder „Visch“-Filet - ich wollte alles ausprobieren.

Meine Verdauung freute sich aber nicht wirklich über die große Menge an verarbeiteten Produkten und ich dachte kurzweilig (wie so viele Einsteiger), dass ich die pflanzliche Ernährung vielleicht nicht vertrage.

Mit der Zeit integrierte ich dann immer mehr neue vollwertige pflanzliche Lebensmittel in meinen Speiseplan. Ich lernte Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen lieben und wurde großer Fan von Pseudogetreiden wie Hirse und Quinoa. Außerdem erhöhte ich den Rohkostanteil meiner Ernährung und dadurch verbesserte sich nicht nur meine Verdauung.

Je natürlicher, desto besser!

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Je frischer, natürlicher und unverarbeiteter ich aß, desto besser wurde mein Wohlbefinden und Energielevel. Mit einer überwiegend vollwertigen pflanzlichen Ernährung fühle ich mich am vitalsten und mein Körper verlangt mittlerweile auch nach den „richtigen“ gesunden und nahrhaften Lebensmitteln, weil sie mir so gut tun und mich mit wertvollen Nährstoffen versorgen. 

Natürlich erlaube ich mir auch mal ein Stück veganen Kuchen, eine Kugel Eis oder ein Ersatzprodukt. Diese Dinge machen jedoch verhältnismäßig nur einen kleinen Teil meines veganen Ernährungsplans aus.

Es geht hierbei nicht um "ganz oder gar nicht", um Verzicht oder irgendwelche Zwänge. Sondern darum, überwiegend(!) vollwertig zu essen und verarbeitete Produkte in Maßen zu konsumieren.

Denn was zählt, ist der Alltag und nicht die Ausnahmen!

3. Ich habe mir keine „Verbündeten“ gesucht!

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Als ich meine Vegan-Umstellung ankündigte, dachte meine (griechische und sehr viel Fleisch essende) Familie ich sei durchgedreht. Anfangs gab es neben einer einzigen Arbeitskollegin niemandem in meinem Umfeld, mit dem ich mich über das Thema austauschen konnte.

Vor allem in meiner Familie habe ich mich anfangs sehr allein und irgendwann wie ein Außenseiter gefühlt. Meine Verwandten meinten es nie böse, sie haben mich nur nicht verstanden und das hat mich damals sehr traurig gemacht und frustriert.

Besonders zu Beginn deiner Ernährungsumstellung ist alles neu, du investierst viel Zeit in die Recherche, es kostet Energie anders einzukaufen, zu kochen und zu leben. Und das alles ist umso anstrengender, wenn dein Umfeld mit Unverständnis, Spott oder sogar Ablehnung reagiert.

Wenn mich Kollegen auf der Arbeit mit irgendwelchen Vorurteilen konfrontierten, wusste ich anfangs nicht so recht, wie ich darauf reagieren sollte und hatte keine Antworten parat. Mir fehlten selbst noch viele Antworten, wie sollte ich mich da anderen gegenüber erklären?! Ein weiterer Grund, so gut informiert zu sein, wie nur möglich 🙂

Solche Situationen machen vielen Einsteigern den Umstieg umso schwerer und deshalb ist es wichtig, dir "Verbündete" zu suchen. Meine vegane Arbeitskollegin war ein guter Anfang. Dann trat ich sämtlichen veganen Facebook-Gruppen bei, ging zu veganen Stammtischen, abonnierte vegane YouTube-Kanäle und suchte aktiv nach Gleichgesinnten, vor denen ich mich nicht rechtfertigen musste.

Du bist nicht allein!

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©Rido via Canva.com

Eine Ernährungsumstellung ist eine große Veränderung, bei der du dich enorm weiterentwickelst und es ist wichtig, dass du Menschen in deinem Leben hast, mit denen du dich darüber austauschen kannst. Vor allem zu Beginn hast du viele Fragen und es erleichtert dir die Vegan-Umstellung enorm, wenn es jemanden gibt, der dir Tipps und Unterstützung geben kann.

Auch, wenn es sich manchmal so anfühlen kann, du bist nicht allein (oder verrückt)! Ich kann dir nur ans Herz legen, dir Menschen zu suchen, die Positivität in dein Leben bringen und dir Rückhalt geben, statt dich herunterziehen oder sich über dein Vorhaben lustig zu machen.

Das hat mir damals viel Kraft gegeben und ich möchte heute die Unterstützung für dich sein, die ich mir damals so sehr gewünscht hätte.

Deshalb habe ich „Vegan werden leicht gemacht“ ins Leben gerufen. Es ist nicht nur ein Online-Programm, sondern auch ein geschützter Raum frei von Vorurteilen und Verurteilungen, in dem du dich mit Gleichgesinnten vernetzen und hoffentlich auch neue Freundschaften knüpfen kannst. Denn das ist in vielen Facebook-Gruppen oder Online-Foren leider nicht immer gegeben.

Du hast bei meinem Programm die Möglichkeit, dich täglich im geschützten Community Forum mit anderen über deine Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen und dir Tipps von mir und den Teilnehmern zu holen. Hier bekommst du den Rückhalt von mir und anderen, der dir im Alltag vielleicht fehlt (ich bin dort täglich aktiv) ♥

Vergiss nicht, du bist nicht extrem oder radikal, weil du dich gesund und tierleidfrei ernähren möchtest. Das ist nichts Abartiges, wofür du dich rechtfertigen oder schlecht fühlen musst - auch, wenn es dir andere oftmals einreden wollen.

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?

Ich hoffe, dieser Beitrag wird dir weiterhelfen, deine Vegan-Umstellung möglichst stressfrei und dafür mit Freude und Leichtigkeit zu gestalten. Lass mir gerne unterhalb in den Kommentaren dein Feedback da - ich freue mich von dir zu lesen!

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  • Ein sehr schöner Bericht, vielen Dank dafür ?
    Mit meiner Freundin habe ich mich vor ungefähr 3 Monaten dazu entschieden vegan zu leben. Wir fühlen uns sehr gut damit und vermissen Fleisch überhaupt nicht. Es gibt so viele leckere vegane Gerichte ?
    Leider bin ich aber seitdem gelegentlich nachts stark am schwitzen. Kann das mit der Ernährung zusammhängen, hast du da Erfahrung zu?
    Ich esse viel Haferbrei (100g Hafer täglich mit Reis und hanfeiweißpulver) um meinen Eiweißbedarf zu decken. Könnte das zu viel sein?

    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo ich habe mich vor zwei Wochen entschieden, auf vegan um zu stellen. Da ich vor 4 wochen eine akute Bauchspeicheldrüsen Entzündung , ausgelöst durch Gallensteine die die Ausgänge verstopft hatten. Als ich nach dreiwöchigem Klinikaufenthalt dann den Termin bekam, die Gallenblase entfernen zu lassen, sagte ich strikt nein und auch alle Gesprächstermine diesbezüglich ab und sagte mir, das muss mit der Ernährungsumstellung wieder ins Lot kommen. Der Entschluss war gefasst, vegan zu essen. Nun bin ich auf deine Seite gestossen und für mich ist wichtig, das ich meine Gallensöfte wieder fliessen lassen kann und ich auch mich richtig und vollwertig ernähre.

    • Liebe Lilli,
      vielen Dank für deine Worte. Großartig, dass du dich für eine vegane Ernährung entschieden hast!
      Eine vollwertige vegane Ernährung bringt viele Vorteile mit sich. Auch im Hinblick auf gesundheitliche Aspekte. Eine Ernährungsumstellung auf vegan sollte jedoch nicht den Arztbesuch ersetzten!
      Wir hoffen sehr, dass die Umstellung auf eine gesunde und vollwertige vegane Ernährung dich dabei unterstützen wird, wieder gesund zu werden.
      Weiterhin viel Freude und Erfolg bei der Vegan-Umstellung wünschen wir! Wenn du dir hierbei Unterstützung wünschst, dann schau dir gerne Sofias Einsteiger-Programm an, mit dem sie dir alles mitgibt, was du für deinen nachhaltig erfolgreichen Umstieg brauchst: https://www.isshappy.de/vegan-werden-leicht-gemacht-einsteiger-programm/
      Alles Liebe

  • Liebe Sofia,
    Wie stehst du zu gekauften Hummus? Ich habe mich für die Marke Neni entschieden, da diese am wenigsten Zucker beinhaltet. Mir fällt auf, dass ich seit der Umstellung viel mehr hunger habe, kann auch daran liegen dass ich mehr Sport seit letzter Zeit mache. Aber ich habe gerade das Gefühl ich nehme seit meiner Umstellung zu.
    Ich esse sehr viel Gemüse (Tomaten, Gurke, Zucchini, Karotten, Salat hauptsächlich) und Reis. Beim Reis achte ich darauf dass es nicht unbedingt der weiße Reis ist sondern entweder die Vollkorn oder Parboiled Variante.
    Avocados, Nüsse und Trockenobst esse ich nur ab und zu. In der Woche ist es 1 Avocado, manchmal auch zwei.
    Ein Typischer Tag (unter der Arbeitswoche) fällt so aus:
    Ich mache Intervallfasten und esse daher meine erste Mahlzeit um 12 Uhr:
    12:00 Uhr: 2 oder 3 Scheiben Roggen-Vollkornbrot mit ca. 40g Hummus oder 50g. Ich bestreiche alle zwei oder drei Scheiben ziemlich gleich. Darauf kommen 2-3 Tomaten und ca. 200g Gurke.
    Snack ist meistens ein Apfel
    Nach der Arbeit geht es für 1h zum Sport
    Nach dem Sport esse ich so um 19:00 Uhr zu Abend. Da koche ich meistens für die gesamte Woche meinen geliebten Eintopf vor: 1 Dose Linsen (ca. 450g Abtropfgewicht), 400ml passierte Tomaten, 100g Zwiebel, 200g Tomaten, 1 Knoblauchzehe, 300g Karotten (geraspelt), 1 Paprika, 1 Dose Bohnen (ca. 255g Abtropfgewicht) und 1 Dose Mais (ca. 300g Abtropfgewicht). Diese Menge reicht, für zwei Personen, mind. 3 Tage max. 4 Tage. Anrichten tu ich das dann immer mit Reis. Sprich eine mittlere Portion Reis mit einem Schöpflöffel des Eintopfes. Dies entspricht auch meiner letzten Mahlzeit.
    Bezüglich dem Eintopf variiere ich immer. Ab und zu kommen keine Bohnen dazu oder kein Mais.
    Mache ich etwas Falsch?
    Süßigkeiten konsumiere ich, Gottseidank wieder weniger seitdem ich keine Milchprodukte mehr zu mir nehme. Das einzige sind Mannerschnitten oder Reiswaffeln mit zartbitter Schokolade. Aber das esse ich auch nur ab und zu am Wochenende.
    Hast du auch am Anfang zu genommen? Also ich traue mich nicht auf die Waage, ich glaube nur dass ich zunehme, weil ich gefühlt mehr hunger habe und mehr esse.
    lg tanja

    • Hallo liebe Tanja,
      bei gekauftem Hummus empfehle ich, einen genauen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Wenn alles stimmt und keine tierischen Inhaltsstoffe oder unerwünschten Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten sind, dann ist das schon mal gut. Wenn du Hummus selbst zubereitest, hast du natürlich volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe sowie den Geschmack. Außerdem verursacht das weniger Verpackungsmüll. Aber ich denke, deine Frage bezog sich eher auf den gesundheitlichen Aspekt 🙂
      So wie ich das herauslese, bist du gar nicht sicher, ob du zugenommen hast. Vielleicht fühlt es sich nur so an, weil du durch deine Umstellung auf vollwertig vegan mehr (volumentechnisch) isst? Es ist nicht unüblich, dass man während der Umstellung vermehrt Hunger verspürt. Im Vergleich zu tierischen Produkten sind unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel ärmer an Kalorien und man muss in der Regel mehr essen, um seinen Kalorienbedarf zu decken. Der Schritt auf die Waage bringt dir Gewissheit…
      Neben der Kalorienbilanz ist das Körpergewicht von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel dem individuellen Stoffwechsel, dem gesundheitlichen Zustand, der Einnahme von Medikamenten, usw. Ohne weitere Informationen zu haben, macht es an dieser Stelle keinen Sinn, Vermutungen anzustellen oder gar Empfehlungen auszusprechen. Das wäre Sache einer persönlichen Ernährungsberatung. Ich hoffe, du hast Verständnis dafür, dass ich so etwas im Rahmen dieser Kommentarfunktion nicht leisten kann.
      Ganz liebe Grüße
      Sofia

  • Liebe Sofia
    Aus gesundheitlichen Gründen möchte ich meine Ernährung auf Vegan umstellen. Ich hatte es schon mal geschafft, dann leider (nach langer Krankheit)!wieder zurück gefallen. Ich weiss, dass mein Körper Mega fest auf die Ernährung reagiert. Das ist meine grösste Chance, mit dem Morphin reduzieren zu können. Ich fülle mich nur hilflos vor dem Start.. weiss nicht genau, wie ich starten soll.
    Hast du mir einen guten Tipp?
    Liebe Grüsse aus der Schweiz Nati

  • Liebe Sofia,
    erst einmal zu Beginn: ich finde deinen Blog ganz toll. Ich bin quasi noch ganz frisch unter die Vegetarier gegangen und interessiere mich sehr für das Thema der veganen Ernährung. Mein Problem ist es, wenn ich nicht selbst kochen kann. In der Uni finde ich problemlos Gerichte ohne Fleisch, aber vegan wird dann doch schwierig, weil ich auch nicht alles mag. Im Gegensatz dazu im letzten Urlaub: Im Skihotel Südtirol, https://www.winklerhotels.com/, hatte ich auch keine Probleme, etwas zu essen zu finden. Wie machst du das im Alltag, kochst du immer vor und nimmst dir das Essen auf die Arbeit/in die Uni mit oder hast du noch Tipps?
    Viele Grüße Maria

    • Liebe Maria,
      vielen Dank für deine Worte und die tolle Wertschätzung meiner Arbeit. Ich freue mich sehr, dass ich dich durch meine Beiträge bereichern kann ♥
      Während der Umstellung ist das Auswärtsessen tatsächlich eine der größten Herausforderungen, aber auch das legt sich mit der Zeit und Routine. Zum Beispiel kannst du dich unabhängig machen, indem du vegane Mahlzeiten und Snacks vorbereitest und mitnimmst. Meistens bereite ich mir zuhause Essen vor und nehme es mit, denn so weiß ich was drin ist, erspare mir den Stress des Suchens, das Risiko unterwegs frustriert zu sein und nicht geeignetes zu finden, etc.
      Mein neues Kochbuch „Vegan zum Mitnehmen“ widmet sich genau diesem Thema. Hier stelle ich dir 50 leckere und gesunde Rezepte vor, die super einfach gezaubert und bequem transportiert sind – also perfekt zum Mitnehmen eben. Schau es dir gerne mal an: https://www.isshappy.de/veganes-kochbuch-vegan-zum-mitnehmen/
      Was das Thema vegan verreisen angeht, habe ich auch ein paar wertvolle Tipps, die ich in diesem Video teile https://youtu.be/Rua3yYa7GdU 🙂
      Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen – ganz lieben Gruß ♥

  • Das ist toll von Erfahrungen zu lesen für mich als Neueinsteiger 🙂 Ich bin total der Meinung, dass ein veganes Leben Zeit und Geduld braucht. Man kann sein Leben nicht von heute auf morgen komplett ändern. Viele im Umkreis verstehen das leider nicht. Daher finde ich es super, hier eine Verbündete gefunden zu haben. Ganz liebe Grüße aus Schenna/Meran.

    • Danke für deinen Kommentar Meran! Ich freue mich, wenn ich dir mit meinem Beitrag weiterhelfen konnte ♥ Entdecke deinen Text leider jetzt erst wieder – im Dezember sind durch unsere Adventskalender-Aktion ein paar Kommentare untergegangen, tut mir leid. Aber jetzt sind schon einige Monate vergangen und ich kann dich fragen, wie es dir mit deiner Ernährungsumstellung erging bzw. wie es dir damit geht. Freue mich auf deinen Bericht – falls du deine Erfahrungen teilen magst 🙂

  • Hallo liebe Sofia
    ich bin sehr glücklich deinen Blog gefunden zu haben.
    Ich bin seit meinem 10. Lebensjahr Vegetarier. Zum damaligen Zeitpunkt die einzige in meiner Familie,
    Was nicht immer von allen Seiten gut akzeptiert oder verstanden wurde. Nun bin ich dabei mejne Ernährung auf vegan umzustellen und bekomme doch ziemlich viel Gegenwind!
    Ich weiß nicht wie ich den Menschen um mich herum klar machen soll, dass es nicht darum geht sie und ihr essverhalten schlecht zu machen, sondern nur darum das ich mich mit einer vergangen Ernährung aus ethischen Gründen viel wohler fühle! Die Tiere und die Natur sollen nicht unter mir leiden müssen!
    Nur wie mache ich das den Leuten verständlich und was macht man z.B. bei feiern bei denen es kein Essen für veganer gibt. Lehnt man einfach höflich ab und isst nichts, oder bringt man sich jedes Mal selbst was mit. Habe darüber auch schon mit ein paar Leuten gesprochen die meinten dann, dass es sehr unhöflich sei sich sein eingenes essen mitzunehmen nur weil man das angebotene nicht essen will.
    Ich will nicht nur damit andere glücklich sind meine Überzeugung verstecken müssen!
    Vielen lieben Dank dir im Voraus
    Lg Nadine

    • Hallo liebe Nadine,
      danke für deinen Kommentar und das Vertrauen ♥
      Ich finde es ganz toll, dass du dich schon so lange vegetarisch ernährst und nun den nächsten Schritt machen möchtest. Spannungen mit dem Umfeld sind für viele angehende Veganer ein übliches Phänomen, das sich mit der Zeit legt. Viele Menschen sind vielleicht überfordert und können nicht nachvollziehen, weshalb du keine Tierprodukte essen möchtest. Andere reagieren eventuell mit Abwehr, weil sie sich verurteilt fühlen.
      Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten mit solchen schwierigen Situationen umzugehen und du musst schauen, womit du dich am wohlsten fühlst. Ich habe genau zu deinen Fragen mehrere Vorschläge, die ich in folgenden beiden Beiträgen vorstelle. Ich hoffe, dass die ein oder andere Hilfestellung für dich dabei ist ♥
      https://www.isshappy.de/du-bist-vegan-dein-umfeld-nicht-4-tipps-um-stress-mit-familie-und-freunden-zu-vermeiden/
      https://youtu.be/aIUjdflGmd0
      Kopf hoch, liebe Nadine – du musst dich nicht dafür verstecken, dass du dich, tierleidfrei und ökologisch nachhaltig ernähren möchtest ♥ Ich hoffe, du schaust dir die verlinkten Beiträge an und bin gespannt auf dein Feedback dazu.
      Ganz liebe Grüße
      Sofia

  • Hallo Sofia,
    bei meiner Recherche über vegane Ernährung bin ich auf „iss happy“ gestoßen und bin begeistert. Hier wird wirklich alles genau und verständlich erklärt und zumindest meine Fragen alle beantwortet. Und das wirklich tolle für mich:
    ich habe die Bestätigung, dass ich weder Fleisch, noch tierische Produkte für eine vollwertige Ernährung brauche.
    Eigentlich bin ich gedanklich schon länger Veganerin, glaubte aber bis dato immer dass ich alle notwendigen Nährstoffe mit rein pflanzlicher Ernährung nicht abdecken kann und habe sozusagen „notwendigerweise“ Fleisch und tierische Produkte zu mir genommen ohne ein Verlangen dnachu zu haben.
    HURRA!!! Diese Erkenntnis und Bestätigung, dass man sich tatsächlich rein pflanzlich vollwertig und gesund ernähren kann (hab auch dein Kochbuch) und ES SCHMECKT EINFACH SO LECKER!!! Und seit ich diverse Dokus über Massentierhaltung gesehen habe und mich darüber informiere, kann ich auch gar nicht mehr anders!!! Ich bin sozusagen nicht den Umweg über den Vegetarier zum Veganer gegangen sondern direkt zur veganen Ernährung übergegangen. Bis jetzt geht es mir super damit. Es ist alles ein Entwicklungsprozess und ich wünsche uns allen, dass immer mehr Menschen ihre Augen und Ohren öffnen und umdenken. Übrigens ich werde heuer 55 Jahre, also es ist nie zu spät für Veränderung und Weiterentwicklung.
    Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und dass ihr viele „Erdlinge“ mit eurer Aufklärung erreicht.
    Ganz liebe Grüße
    SIlvia

    • Hallo liebe Silvia,
      vielen Dank für deine wertschätzenden Worte! Ich freue mich riesig, dass du meinen Blog gefunden hast und dir die Beiträge so gut gefallen ?
      Großartig, dass du den Schritt gemacht hast und dich nun vegan ernährst! Neben dem ethischen Aspekt und den vielen wissenschaftlichen Fakten, ist auch dein Wohlbefinden der Beweis, dass eine rein pflanzliche Ernährung nicht nur möglich ist, sondern auch gut tut ♥
      Danke für deine lieben Wünsche und schön, dass du da bist ?
      Beste Grüße
      Sofia

  • Oh man und ich war grad so happy, dass ich drei neue (gekaufte) Brotaufstriche zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, die ich auch noch MOCHTE. Sind die echt so ungesund?!

      • Der erste: Trinkwasser, Sonnenblumenöl- und kerne, Gemüsepaprika, Tomatenmark, Apfelsaftkonzentrat, Zucchini, Auberginen, Zitronensaftkonzentrat, Gewürze. Der zweite: Sonnenblumenöl-und kerne, Trinkwasser, Ananas, Apfelsaftkonzentrat, Kartoffelstärke, Meersalz, Currypulver, Knoblauchpulver, Basilikum. Beide Bio. Der dritte war mit Zucker, das der nicht so dolle ist, weiß ich und dass ich die Gemüseanteile nicht zur Nährstoffzufuhr dazuzählen kann, weil sie so gering sind, ist mir auch bewusst. Aber dass die ungesund sind, haut mich jetzt doch um?!

        • Liebe Julia,
          die Aufstriche mit den genannten Zutaten sind nicht per se „ungesund“, aber enthalten anscheinend viel Öl (das in großen Mengen nicht gesundheitsförderlich ist) und wie du schon sagst, tragen die Gemüseanteile nicht wesentlich zur Nährstoffzufuhr bei. Wenn du im Alltag kein bzw. wenig Öl verwendest und der Anteil an unverarbeiteten Lebensmitteln den Großteil deines Speiseplans ausmacht, passt das doch.
          Meiner Ansicht nach, kann man sich auch ab und zu mal solche veganen Fertigprodukte „gönnen“. Die vollwertige Variante aus frischem Gemüse und ohne Öl ist aber auf Dauer eher zu empfehlen, wenn du Wert auf eine vollwertige Ernährung legst.
          Schau mal, ich habe hier ein paar einfache Rezepte für veganen Aufstrich. Vielleicht ist der ein oder andere für dich dabei: https://www.isshappy.de/category/rezepte/aufstriche-dips-sossen/
          Liebe Grüße ♥

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